Konferenzen

Tagung-Opava-Call-for-Participation

Grenzen überschreiten: Sprach-, literatur- und kulturübergreifende Perspektiven. Deutsche Sprache in interkulturellen Kontexten und mehrsprachigen Regionen Mitteleuropas II

Wann: 18.–19. September 2025

Wo: Institut für Fremdsprachen der Schlesischen Universität Opava

Wir laden Sie herzlich ein, gemeinsam über den aktuellen Stand, die Vergangenheit und die Zukunft der Germanistik und der deutschen Sprache in Tschechien, Polen und anderen Ländern Mitteleuropas nachzudenken. Die Konferenz knüpft an die Konferenz 2024 in Opole an und hat zum Ziel, die Herausforderungen zu beleuchten, die die Globalisierung in der Praxis mit sich bringt, beispielsweise im Bildungswesen, in der Arbeitswelt oder in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

 

Im Mittelpunkt stehen folgende Themen:

  1. Mehrsprachigkeit in Mitteleuropa – Dynamik, Herausforderungen und Perspektiven.
  2. Sprachliche Innovationen – Dynamik, Einflussfaktoren und gesellschaftliche Bedeutung.
  3. Globalisierung und Literatur- sowie Kulturwissenschaften – Narrative, Perspektiven und kulturelle Dynamik.
  4. Fremdsprachendidaktik als Antwort auf die Globalisierung sowie auf soziale, politische und kulturelle Veränderungen im 21. Jahrhundert.
  5. Die Zukunft der Übersetzungswissenschaft im Kontext der rasanten Entwicklung der künstlichen Intelligenz.
  6. Zusammenarbeit der Germanistik mit der Wirtschaft – Potenziale, Herausforderungen und Perspektiven.

Parallel zu den wissenschaftlichen Sitzungen wird die Konferenz von einem „Runden Tisch“ begleitet, der Gelegenheit zum Meinungsaustausch zwischen Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft bietet. Hier werden die wichtigsten praktischen Aspekte der Zusammenarbeit der Germanistik (Slezská univerzita v Opavě und Universität Opole) mit Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden und Organisationen sowie Schulen der Region Schlesien erörtert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung der deutschen Sprache. Die Zusammenarbeit mit Firmen, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ist besonders wichtig, um praktische Lösungen zu erarbeiten und Mehrsprachigkeit erfolgreich in die Anforderungen einer globalisierten Arbeitswelt zu integrieren sowie die deutsche Sprache nicht nur als wichtiges Kommunikationsmittel, sondern auch als kulturelles Erbe Schlesiens und Mitteleuropas insgesamt zu erhalten und zu fördern.

 

Parallel zu den wissenschaftlichen Sitzungen wird die Konferenz von Workshops für Deutschlehrer begleitet.

 

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MiOKO23

XXIII. Internationale und Landesweite Onomastik-Konferenz

Wann: 19.–21. Oktober 2023

Wo: Universität Opole, Collegium Maius, pl. Kopernika 11

Die regelmäßig stattfindende internationale und landesweite Onomastik-Konferenz bietet stets die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zwischen Onomasten aus Polen und dem Ausland (aus slawischen und nicht-slawischen Ländern). Die einzelnen Treffen reihen sich in die Strömung der aktuellsten sprachwissenschaftlichen Themen ein, die sowohl theoretische Aspekte als auch materialbezogene Forschungen betreffen.

Das Thema der kommenden Konferenz ist die kulturelle Onomastik. In den letzten Jahren ist in der Onomastik eine Hinwendung zu interdisziplinären Forschungen zu beobachten, die Sprache als Spiegel historischer, politischer und kultureller Prozesse betrachten. Die Onomastik gehört ebenso wie die Kulturlinguistik zum Bereich der anthropologischen Linguistik, deren Grundlage die Überzeugung vom kulturellen Charakter der Sprache ist – als Quelle des Wissens über die Art und Weise, wie der Mensch die Welt denkt. Indem sie sich von einer autonomen Betrachtung der Sprache und der Beschreibung der Sprache um ihrer selbst willen löst, eröffnet sie dem Forscher ein erweitertes Forschungsfeld.

Die Themen der Konferenz konzentrierten sich auf folgende Forschungsfragen:

  • die kulturelle Wende in der Onomastik; Methodik der kulturellen Onomastik; Eigennamen im Lichte der Ethnolinguistik, der Kultur- und Anthropologielinguistik sowie des sprachlichen Weltbildes;
  • Eigennamen an kulturellen, ethnischen, sprachlichen, religiösen und geografischen Schnittstellen;
  • kognitive Betrachtung der Onomastik: die Perspektive des Namensschöpfers und des Namensnutzers, Eigennamen als Wertträger, Kategorisierung und Klassifizierung von Eigennamen, Stereotypen und Namensgebung;
  • Bezeichnungen bestimmter Referenten in verschiedenen Kulturen und Sprachen;
  • Eigennamen im Diskurs; sekundäre Funktionen von Eigennamen: u. a. kulturbildende, spielerische, pragmatische, marketingbezogene, persuasiv-überzeugende;
  • Eigennamen und kulturelle Produkte: Comics, Film, Musik, Bücher, Plakate, Kunst, Mode usw.

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Die regelmäßig stattfindende internationale und landesweite Onomastik-Konferenz bietet stets die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch zwischen Onomasten aus Polen und dem Ausland (aus slawischen und nicht-slawischen Ländern). Die einzelnen Treffen reihen sich in die Strömung der aktuellsten sprachwissenschaftlichen Themen ein, die sowohl theoretische Aspekte als auch materialbezogene Forschungen betreffen.

Das Thema der kommenden Konferenz ist die kulturelle Onomastik. In den letzten Jahren ist in der Onomastik eine Hinwendung zu interdisziplinären Forschungen zu beobachten, die Sprache als Spiegel historischer, politischer und kultureller Prozesse betrachten. Die Onomastik gehört ebenso wie die Kulturlinguistik zum Bereich der anthropologischen Linguistik, deren Grundlage die Überzeugung vom kulturellen Charakter der Sprache ist – als Quelle des Wissens über die Art und Weise, wie der Mensch die Welt denkt. Indem sie sich von einer autonomen Betrachtung der Sprache und der Beschreibung der Sprache um ihrer selbst willen löst, eröffnet sie dem Forscher ein erweitertes Forschungsfeld.

Die Themen der Konferenz konzentrierten sich auf folgende Forschungsfragen:

  • die kulturelle Wende in der Onomastik; Methodik der kulturellen Onomastik; Eigennamen im Lichte der Ethnolinguistik, der Kultur- und Anthropologielinguistik sowie des sprachlichen Weltbildes;
  • Eigennamen an kulturellen, ethnischen, sprachlichen, religiösen und geografischen Schnittstellen;
  • kognitive Betrachtung der Onomastik: die Perspektive des Namensschöpfers und des Namensnutzers, Eigennamen als Wertträger, Kategorisierung und Klassifizierung von Eigennamen, Stereotypen und Namensgebung;
  • Bezeichnungen bestimmter Referenten in verschiedenen Kulturen und Sprachen;
  • Eigennamen im Diskurs; sekundäre Funktionen von Eigennamen: u. a. kulturbildende, spielerische, pragmatische, marketingbezogene, persuasiv-überzeugende;
  • Eigennamen und kulturelle Produkte: Comics, Film, Musik, Bücher, Plakate, Kunst, Mode usw.

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KJS_Konferencja Języki słowiańskie w ujęciu diachronicznym i synchronicznym 1

I Internationale wissenschaftliche Konferenz aus der Reihe „Slawische Sprachen in diachroner und synchroner Perspektive“ mit dem Titel „Zwischen Geschichte und Gegenwart“

Wann: 18.–19. Mai 2024

Wo: Universität Opole, Collegium Maius, pl. Kopernika 11

Die vom Lehrstuhl für Slawische Sprachen der Universität Opole organisierte Konferenz eröffnet eine Veranstaltungsreihe, deren Ziel die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit aktuellen Problemen der slawischen Sprachwissenschaft ist. Gegenstand der Forschung sind alle slawischen Sprachen, die aus diachroner, synchroner sowie vergleichender Perspektive betrachtet werden. Wir laden zur Diskussion über das sprachlich-kulturelle Erbe der Slawen und die Geschichte der einzelnen slawischen Sprachen sowie über ihre heutige Situation ihrer Funktionsweise unter den Bedingungen von Multikulturalität und Multiethnizität sowie über ihre Entwicklungsperspektiven und über slawische Identitäts- und Religionsdiskurse, insbesondere an ethnischen, kulturellen und sprachlichen Grenzgebieten.

Während der Konferenz wurden wissenschaftliche Überlegungen zu folgenden spezifischen Themen angestellt:

  1. Diachrone Untersuchungen slawischer Sprachen.
  2. Aktueller Stand und Entwicklungstendenzen.
  3. Lexikografische Beschreibung der slawischen Sprachen.
  4. Sprachlich-kulturelles Weltbild der Slawen.
  5. Slawische Theolinguistik.
  6. Neue Forschungsrichtungen in der slawischen Sprachwissenschaft.
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Grenzen überschreiten: Sprach-, literatur- und kulturübergreifende Perspektiven. Deutsche Sprache in interkulturellen Kontexten und mehrsprachigen Regionen Mitteleuropas

Wann: 11.–12. April 2024

Wo: Universität Opole, Collegium Maius, pl. Kopernika 11

Die internationale wissenschaftliche Konferenz widmete sich der Thematik des Grenzüberschreitens in Sprache, Literatur und Kultur sowie der Bedeutung der deutschen Sprache in interkulturellen Kontexten und in mehrsprachigen Regionen Mitteleuropas. Verantwortlich für die Organisation der Konferenz waren der Lehrstuhl für Deutsche Sprache und der Lehrstuhl für deutschsprachige Literatur der Universität Opole in Zusammenarbeit mit dem Institut für Fremdsprachen der Schlesischen Universität in Opava (Tschechien) sowie dem Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft der Universität Erfurt (Deutschland). An der Konferenz nahmen 61 Referenten aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Italien, Schweden, der Ukraine und Polen teil, die renommierte wissenschaftliche und didaktische Einrichtungen vertraten, u. a. aus Budapest (Ungarn), Berlin, Erfurt, Frankfurt (Oder), Eichstätt, Würzburg (Deutschland), Košice (Slowakei), Bozen (Italien), Kristianstad (Schweden), Prag, Opava, Ostrava (Tschechien), Drohobych (Ukraine), Osijek (Kroatien), Gdańsk, Kraków, Olsztyn, Poznań, Piła, Racibórz, Rzeszów, Katowice, Łódź, Szczecin, Warszawa, Wrocław, Nysa und Opole.

Ein wichtiges Begleitprogramm der Konferenz war eine Debatte im Rahmen eines sogenannten „Runden Tisches“ unter Beteiligung von Vertretern der Wirtschaft, von wirtschaftsfördernden Institutionen, der Kommunalverwaltung, des Bildungswesens und der Wissenschaft zum Thema der Rolle der deutschen Sprache für die wirtschaftliche Entwicklung der Woiwodschaft Opole. An der Debatte nahmen auch die Konferenzteilnehmer teil.

Die vorgestellten Vorträge sowie die Diskussionen im Rahmen der Plenarsitzungen, der Sektionssitzungen, der Workshops und des „Runden Tisches“ sowie die Gespräche am Rande der Veranstaltung ermöglichten nicht nur einen Einblick in die Ergebnisse der neuesten Forschungsarbeiten, sondern auch den Austausch von didaktischen und wissenschaftlichen Erfahrungen. Die Konferenz wurde somit zu einer wichtigen Plattform für den wissenschaftlichen Austausch und bildete den Auftakt für den Aufbau und die Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit sowie interkultureller Kontakte. An den Beratungen nahmen auch Studierende teil.

Die Organisation der Konferenz wurde durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit ermöglicht.

[SIEHE FOTOREPORTAGE]

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