Entwicklungsstrategie

Vision

Das Institut für Sprachwissenschaft ist als wissenschaftliches Zentrum im Inland und in Europa bekannt für die Oppelner Schule der Stilistik und die Oppelner Schule der Volkskunde sowie für die schlesische Forschung zu Sprache und Kultur. Geschätzt und in polnischen und ausländischen Publikationen zitiert werden Arbeiten aus dem Bereich der Kulturlinguistik, darunter der Phraseologie, sowie lexikografische und onomastische Arbeiten. Eine starke Position nimmt auch die angewandte Sprachwissenschaft ein – Forschungen im Bereich des Spracherwerbs und der Sprachdidaktik.

Das Institut ist berechtigt, den Doktorgrad und die Habilitation im Fachbereich Sprachwissenschaft sowie den Doktorgrad im Fachbereich Kultur- und Religionswissenschaften zu verleihen.

Die Forschung im Fachbereich Sprachwissenschaft wird in den Bereichen Anglistik, Romanistik, Germanistik, Polonistik sowie Russistik und Bohemistik betrieben.

Die Forschung im Fachbereich Kultur- und Religionswissenschaften umfasst Kulturwissenschaften, Volkskunde, Medienwissenschaften (u. a. Untersuchungen zum digitalen Raum im Bereich der sozialen Medien) sowie Spielwissenschaften (hier insbesondere die Untersuchung der Narrativität von Spielen).

Das Institut bietet allgemeine und praxisorientierte Studiengänge des ersten und zweiten Grades an, darunter auch Studiengänge für ausländische Studierende.

Mission

  • Durchführung wissenschaftlicher Forschungen, die einen wesentlichen Beitrag zum polnischen, europäischen und weltweiten wissenschaftlichen Erbe der Sprachwissenschaft sowie der Kultur- und Religionswissenschaften leisten, darunter Forschungen, die sich mit der Multikulturalität und Mehrsprachigkeit des schlesischen lokalen Umfelds in einem interdisziplinären Ansatz befassen.
  • Sicherung einer hohen Qualität der universitären Lehre durch die Weiterentwicklung der didaktischen Kompetenzen des wissenschaftlichen Personals.
  • Ausbildung junger Forscher, die auf internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit sowie die Durchführung origineller Forschungsarbeiten und die Verbreitung von Wissen über Sprache und Kultur vorbereitet sind.

Strategische Ziele

  1. Förderung der Oppelner Linguistik zu einem im In- und Ausland anerkannten Forschungs- und Bildungszentrum mit mindestens der Kategorie B+.
  2. Weiterentwicklung des wissenschaftlichen Erbes in Bereichen, in denen die Oppelner Linguistik bereits eine gefestigte Position in der wissenschaftlichen Gemeinschaft erlangt hat, sowie in neuen Bereichen unter Berücksichtigung der neuesten Methoden und Forschungsrichtungen.
  3. Nutzung der Stellung der Universität Opole als Europäische Universität und der Zusammenarbeit im Rahmen des FORTHEM-Bündnisses, um die Reichweite und das Ansehen der Forschung zu erweitern sowie deren Einfluss zu internationalisieren.
  4. Wiederaufbau der slawischen Sprachwissenschaft.
  5. Aufbau eines wissenschaftlichen Teams mit hohem wissenschaftlichem Potenzial im Bereich der Kultur- und Religionswissenschaften.

Schlüsselmaßnahmen

  1. Zu 1.:
    1. Einbindung der Mitarbeiter des Instituts in externe Gremien und Forschungsprojekte.
    2. Verbesserung der Kompetenzen bei der Konzeption und Durchführung hochwertiger Forschungsarbeiten, auch unter Einsatz neuester Forschungsmethoden und -instrumente, bei der Beantragung von Fördermitteln, bei den Grundsätzen der Erstellung wissenschaftlicher Artikel usw., durch Schulungen, Workshops und Kurse.
    3. Fortsetzung der Herausgabe der Zeitschrift „Stylistyka“, die auf der ministeriellen Liste steht – Steigerung ihres Ansehens u. a. durch die Aufnahme in bedeutende Datenbanken, die Erweiterung des Kreises renommierter Autoren und Gutachter im In- und Ausland sowie das Erreichen einer höheren Punktzahl.
    4. Umwandlung der Reihe „Germanistische Werkstatt“ in eine punktierte Zeitschrift.
    5. Fortsetzung der Veröffentlichung von Monografien in den Reihen „Język a Edukacja“, „Unisono w wielogłosie“ und „Stromata Anthropologica“ im Springer-Verlag.
    6. Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Publikationsmedien (auch im Open Access und unter einer entsprechenden Lizenz) und Repositorien, die die Indexierung und Identifizierung der Forschungsarbeiten (DOI/ISBN) gewährleisten, sowie die Überwachung von Zitaten und des Einflusses dieser Forschungsarbeiten auf die wissenschaftliche Gemeinschaft.
    7. Organisation nationaler und internationaler wissenschaftlicher Veranstaltungen (Kongresse, Konferenzen, Symposien), einschließlich der Fortsetzung regelmäßiger internationaler und nationaler wissenschaftlicher Konferenzen (zu Stilistik, Schlesien- und Kulturwissenschaften, Germanistik, Sprachdidaktik); Beteiligung an der Organisation von Konferenzen im Rahmen der Reihe internationaler onomastischer Konferenzen; Teilnahme von Mitarbeitern des Instituts an renommierten Veranstaltungen dieser Art im In- und Ausland.
    8. Modernisierung der Studiengänge im Bereich der Sprachwissenschaft und Entwicklung neuer Studiengänge, einschließlich der Erweiterung der bisher auf Bachelor-Ebene angebotenen Studiengänge um Masterstudiengänge (Angewandte Linguistik, Logopädie); Erweiterung des Angebots an Aufbaustudiengängen.
    9. Stärkung der Position des Instituts als Prüfungszentrum für Zertifikatsprüfungen, die die Kenntnisse der polnischen Sprache als Fremdsprache bescheinigen; Organisation von Präsenz- und E-Learning-Kursen für Polnisch als Fremdsprache.
    10. Förderung der wissenschaftlichen und didaktischen Tätigkeit: Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen (Kultur- und Bildungseinrichtungen usw.); Präsentation der wissenschaftlichen Leistungen und Verbreitung des didaktischen Angebots in der Öffentlichkeit.

  2. Zu 2.:
    1. Bildung von wissenschaftlichen Teams auf Lehrstuhl- und Institutsebene mit gemeinsamen Forschungsinteressen sowie von interdisziplinären Teams, auch unter Beteiligung von externen Forscherinnen und Forschern; Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte und Einwerbung von Finanzmitteln dafür.
    2. Einrichtung eines Forschungszentrums für zeitgenössische Kommunikationsprozesse unter Nutzung der Ergebnisse des interdisziplinären Communication Research Lab.
    3. Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich der Korpuslinguistik.
    4. Lehrbücher und didaktische Publikationen, Entwürfe für Kurse und Module.
    5. Durchführung von Maßnahmen zur wissenschaftlichen Aktivierung der Studierenden (z. B. Teilnahme an Konferenzen, Projekten) sowie zur Verbreitung ihrer wissenschaftlichen Leistungen (z. B. Veröffentlichung der Abschlussarbeit, Veröffentlichung von Beiträgen in wissenschaftlichen Zeitschriften).
    6. Förderung der Aktivitäten studentischer Forschungsgruppen.

  3. Zu 3.:
    1. Finanzierung von Publikationen und Konferenzvorträgen sowie von Prozessen zur Verbreitung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse auf internationaler Ebene, die den Anforderungen an hohe wissenschaftliche Qualität genügen.
    2. Beteiligung an der Arbeit des FORTHEM Lab Multilingualism in School and Higher Education sowie anderer Arbeitsgruppen an der Schnittstelle zwischen Geistes- und Sozialwissenschaften, die Forschungs-, Entwicklungs- und gesellschaftliche Aktivitäten (u. a. im Rahmen der Citizen Science) durchführen.
    3. Ausübung redaktioneller und begutachtender Tätigkeiten sowie Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Fachzeitschriften (u. a. Res Rhetorica, Tertium, European Journal of Humour Studies, Stylistyka, English for Specific Purposes, Academic Journal of Modern Philology).
    4. Nutzung von Mobilitätsprogrammen wie Erasmus+ (und anderen) sowie von Fortbildungs- und Vernetzungsangeboten sowohl im Rahmen des FORTHEM-Bündnisses als auch im Rahmen anderer Initiativen (NAWA usw.) zum Aufbau internationaler Kontakte.
    5. Optimierung der institutionellen Infrastruktur (Websites, soziale Medien) im Hinblick auf die professionelle Kommunikation und Verbreitung der am Institut durchgeführten linguistischen und kulturwissenschaftlichen Forschungsarbeiten;
    6. Organisation von Fortbildungen für wissenschaftliche Mitarbeiter zur Verbesserung ihrer Forschungs- und Managementkompetenzen.
    7. Entsendung von Mitarbeitern zur Vertretung des Instituts in Expertengremien und außeruniversitären Gremien (bei der Polnischen Akademie der Wissenschaften, dem Nationalen Forschungszentrum, dem Nationalen Zentrum für Forschung und Innovation, dem Nationalen Forschungs- und Entwicklungsamt, dem Ministerium für Bildung und Wissenschaft usw.) sowie in internationalen wissenschaftlichen Vereinigungen und Organisationen.

  4. Zu 4.:
    1. Steigerung der Anzahl von Veröffentlichungen in renommierten, punktierten Fachzeitschriften, Teilnahme an internationalen wissenschaftlichen Konferenzen, darunter an prestigeträchtigen internationalen wissenschaftlichen Kongressen (Internationaler Slawistenkongress).
    2. Beteiligung von Mitarbeitern an Teams, die nationale und internationale Forschungsprojekte durchführen.
    3. Organisation einer internationalen wissenschaftlichen slawistischen Konferenz.
    4. Gründung eines interdisziplinären internationalen Forschungsteams unter dem Namen „Präzedenzphänomene“.
    5. Förderung der internationalen Mobilität der Mitarbeiter, z. B. Erasmus+, wissenschaftliche Praktika.
    6. Entwicklung neuer Studiengänge mit den Schwerpunkten Bohemistik und Russistik sowie deren Förderung.

  5. Zu 5.:
    1. Aufnahme der Parametrisierung der Disziplin Kultur- und Religionswissenschaft.
    2. Organisation nationaler und internationaler Konferenzen und wissenschaftlicher Tagungen
    3. Zusammenarbeit mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, Verbänden, Unternehmen und kommunalen Behörden, die sich mit Kultur und Medien befassen.
    4. Bildung interdisziplinärer Forschungsteams, darunter die Gründung einer Forschungsgruppe, die gemeinsame Projekte, Förderanträge und Publikationen im Bereich der Kultur- und Medienwissenschaften durchführt.
    5. Einrichtung eines neuen, zweisprachigen Bachelor-Studiengangs – Media Cultures.
    6. Einrichtung eines neuen, zweisprachigen Bachelor-Studiengangs – Media Cultures mit interdisziplinärem Charakter, dessen Lernergebnisse den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes entsprechen.
    7. Vertiefung der Zusammenarbeit mit Branchenvertretern des Spielemarktes in Form von Treffen, Vorträgen, Schulungen und Praktika für Studierende.
    8. Aufbau eines positiven Images der Studiengänge Game Studies und Media Culture in den sozialen Medien, der regionalen und überregionalen Presse, im Fernsehen und im Radio.
    9. Pflege bestehender und Aufbau neuer Beziehungen zwischen dem Institut und seinem Umfeld.
    10. Nutzung elektronischer Plattformen zur Verbreitung der Forschungsergebnisse der Mitarbeiter.

Zum Inhalt springen